
Maltherapie
Ausgehend von Goethes Farbenlehre entwickelte Liane Collot d’Herbois (1907 – 1999) eine Maltherapie, die sich an den Naturgesetzmässigkeiten von Licht, Finsternis und Farbe orientiert. Zwischen unserem Denken und unserem Tun liegt eine vielfarbige Welt der Gefühle. Wir empfinden Farben und Formen, drücken diese beim Malen und Zeichnen bewusst oder unbewusst aus. «Die Art und Weise wie ein Mensch malt und was er damit zum Ausdruck bringt, deutet auf seine gegenwärtige psychische und gesundheitliche Verfassung hin. Wird das, was sich so im Bilde zeigt in der Maltherapie aufgegriffen, können mit dem Patienten heilungsfördernde Veränderungsprozesse
durchlaufen werden.»
