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0113 - Palliativstation

Die Palliativstation am Kantonsspital St.Gallen wurde 1991 im Fachbereich Onkologie gegründet und hat seither regional und (inter-) national Pionierarbeit geleistet.
Auf der Station werden vorwiegend Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung versorgt, aber auch für Patienten mit anderen schweren Krankheiten ist die Station offen. Sie bietet 11 Ein- und Zweibettzimmer mit wohnlichem Ambiente.
Das Team der Palliativstation stellt die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten und ihrer Angehörigen ins Zentrum. Die Mitarbeitenden setzen sich zum Ziel, dass sich die Patienten gut aufgehoben fühlen und trotz schwierigen Lebensumständen kleine Erfolge feiern können.

 

Das Sterben und die Zeit davor sind ein Teil des Lebens. Mit unserer Beurteilung, Behandlung, und Betreuung versuchen wir das für Sie Wertvolle zu fördern und unterstützen Sie und Ihre Angehörigen in der Vorbereitung.
Wir können die Härte des Schicksals nicht wegnehmen, aber wir helfen, diese erträglich zu machen.

Angebot der Palliativstation

  • Abklärung und Linderung von belastenden Problemen und akuten, komplexen Symptomen wie beispielsweise Schmerz, Appetitverlust, Übelkeit, Atemnot, emotionale und soziale Belastung oder Verwirrung
  • Hilfe bei der Entscheidungsfindung sowie bei der Erstellung oder Anpassung einer Patientenverfügung 
  • Hilfe bei der Organisation und Koordination des weiterbetreuenden so genannten «Palliativnetzes » für zuhause 
  • Entlastung und Unterstützung von Angehörigen 
  • Hilfe und Unterstützung, Beratung von Patienten und Angehörigen, wenn das Sterben zur Gewissheit wird 
  • Stationäre Behandlung für Patienten mit chronifizierten Schmerzen 
  • Möglichkeit zur Teilnahme an Forschungsprojekten

Teamarbeit wird gelebt

Verschiedene Berufspersonen, in Ergänzung zu  Pflege, Ärztinnen und Ärzten, arbeiten Hand in Hand: Ernährungsberatung, Freiwillige Dienste (IDEM) und Hospizdienst, Physiotherapie und Ergotherapie, Psychoonkologie und Musiktherapie, Seelsorge, Sozial- und Beratungsdienst sowie Übergangspflege.

Das Netzwerk verbindet

Auch mit den Partnern «draussen» arbeitet das Palliativ-Team intensiv zusammen: Der palliative Brückendienst der Krebsliga St.Gallen-Appenzell, die Hospizdienste, die Spitex, die Hausärzte und Fachärzte und die Ambulatorien (u.a. Onkologie, chronischer Schmerz) gehören zum Netzwerk der Palliativstation des  Kantonsspitals St.Gallen.

Zielorientierte Zusammenarbeit des Palliativ-Teams

Auf der Palliativ-Station steht den Patienten ein Team mit verschiedenen Kompetenzen und Arbeitsinstrumenten wie beispielsweise ein Runder Tisch, interdisziplinäre Rapporte, Visiten, persönliche Gespräche zur Verfügung. Zusammenarbeit heisst am Kantonsspital St.Gallen:
Offene Kommunikation, Wertschätzung des Anderen und zielorientiertes Arbeiten.


Gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen suchen Fachpersonen des Palliativ-Teams Wege und Möglichkeiten. Die Listen der Probleme sind oft lang, aber es gibt auch gesunde Seiten, die wieder Kraft und Mut geben. Medikamente sind ein Teil der Behandlung, alleine helfen sie aber oft zu wenig.


Zum Leben gehört auch Traurigsein, hadern mit dem Schicksal und Resignation. Auch das soll Platz haben. Und trotzdem: Das respektvolle Miteinander hilft beim Bewältigen.

«Gemeinsam für ein Leben bis zuletzt»: Häufig lässt sich dieser Wunsch erfüllen.

Informationen

Anmeldung und Zuweisung
Die Anmeldung erfolgt durch den Arzt an den für die Koordination zuständigen Kaderarzt des Palliativzentrums.

 

Besuchszeiten
Neben den üblichen Besuchszeiten sind Besuche jederzeit nach Absprache möglich. Das Übernachten von Angehörigen im Patientenzimmer ist individuell nach Absprache mit dem Pflegeteam möglich.


Auskunft
Angehörige erhalten jederzeit fachkompetente Auskunft betreffend hospitalisierter Patienten auf der Palliativstation.

 

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter: Link

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