Leukämien

Definition

Die Blutzellen kann man in die "roten" (Erythrozyten), die "weissen" (Leukozyten) und die "Plättchen" (Thrombozyten) unterteilen. Die Erythrozyten sind für den Sauerstofftransport zuständig, die Leukozyten für die Immunabwehr. Die Thrombozyten spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Bei einer Leukämie handelt es sich um eine ungehemmte Vermehrung der Leukozyten, die zur Folge hat das die Erythrozyten und die Thrombozyten verdrängt werden. Es gibt verschiedene Formen der Leukämien, wobei bezüglich der Therapie und der Krankheitsprognose die wichtigste Unterscheidung zwischen chronischer unter akuter Leukämie zu treffen ist. Die akute Leukämie kommt unvermittelt und sehr rasch, während die chronische Leukämie oft Wochen und Monate Vorhandensein kann im Knochenmark ohne wesentliche Beschwerden zu verursachen.

Diagnostische und therapeutische Angebote

Die Abklärung einer Leukämie erfolgt mit einer Knochenmarkpunktion, damit die 3 genannten Blutzellen mikroskopisch beurteilt werden können. Es werden zusätzlich molekulare und zytogenetische Analysen durchgeführt. Das Behandlungskonzept der akuten Leukämien beinhaltet eine intensive, Chemotherapie mit Langdauernden Hospitalisationen. Während die chronischen Formen der Leukämien oft weniger intensiv teilweise sogar mit Tabletten behandelt werden können. Die Therapie ist jedoch auch stark vom Alter und dem allgemeinen Zustand des Patienten abhängig .


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Hämato-Onkologisches-Tumorboard
Mittwoch, 17:30 - 18.15 Uhr Bibliothek IKCH, Haus 04
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Fachbereich Onkologie/Hämatologie

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